Fußballtraining-Warm-up mit Hybrid-Übung

Hier wird eine Übung für das Fußballtraining vorgestellt, die nicht nur der Erwärmung dient, sondern weitere wichtige Bereiche abdeckt. Diese sogenannten Hybrid-Übungen setzt man ein, um die vorhandene Trainingszeit effektiv zu nutzen. Bei solchen Übungen gilt es aber immer zu beachten, dass diese nicht zu komplex werden und dadurch keines der gewünschten Trainingsziele erreicht.

Perfekte Sprintübung für das Fußballtraining

Schnelligkeit auf den ersten Metern (Antrittsschnelligkeit), Schnelligkeit im Kopf, Beweglichkeit und Fokussierung durch Belastung. Alles das wird durch die nachfolgende Sprintübung trainiert. Ab 8 Spieler wird der Parcours mehrfach aufgebaut und es ergeben sich Sprintduelle. Diese motivieren zusätzlich und es entstehen Wettbewerbe die Spaß machen. Der Verlierer absolviert noch Kraftübungen zur Verbesserung seiner Athletik.

Ballzirkulation mit Gegenpressing (mit Video)

Folgende Ballzirkulations-Spielform mit dem Schwerpunkt Gegenpressing verbessert das Verhalten bei Ballverlust. Ziel ist es einen Ballverlust frühzeitig zu antizipieren und durch ein entsprechendes Verhalten Konter des Gegners zu unterbinden. Ein Feld (36 x 18 Meter) mit Mittellinie aufbauen. Zwei gleich große Teams bilden. Team Blau komplett in eine Hälfte und Team Rot teilt sich in den beiden Hälften zur gleichen Zahl auf.

Koordinationsleiter-Aufwärmen mit kognitiven Elementen (mit Video)

Mit folgender Aufwärmübung lässt sich ein Fußballtraining starten. Die Übung enthält kognitive Elemente zur Verbesserung der Konzentration, Fokussierung und Gehirnleistung im Allgemeinen. Zwei KL (Koordinationsleiter) mit je einem Wendehütchen A auslegen. Die KL entsprechend der Zeichnung mit Hütchen markieren. Die Spieler verteilen sich zur Hälfte hinter den beiden KL.

Ballhalten 2x 3gg3 plus X (mit Video)

Folgende Übung verbessert das Zusammenspiel. Sie lässt sich auf kleinem Platz flexibel von 11 bis 19 Spielern umsetzen. Zwei Felder (10 x 12 Meter), getrennt durch eine zwei Meter tiefe neutrale Zone, aufbauen. Zwei Teams zu jeweils 4–6 Spielern bilden. 3–7 neutrale Spieler bestimmen. In den Feldern spielen die Teams im 2-gegen-2 oder 3-gegen-3 gegeneinander. Ein Neutraler als „Spielmacher“ in die neutrale Zone. Die restlichen Neutralen besetzen die Seiten an den Feldern. Zuerst die Stirnseiten besetzen.

Erling Haaland Torschussübung (mit Video)

Fußballtrainer Martin Hasenpflug hat auf Basis des Stürmerverhaltens von Erling Haaland (Borussia Dortmund) eine Torschussübung kreiert. Zwei Dummys (IV-Simulation) an der Torraumlinie stellen. Mit einer Stange auf der Torlinie eine Torecke markieren. Die beiden Starthütchen A und B entsprechend der Zeichnung aufstellen. Die Spieler teilen sich zu gleicher Zahl an den beiden Startpositionen A und B auf. Alle Spieler B mit Ball.

Doppelpass in einer Vierergruppe (mit Video)

Die Übung ist dem Buch Profi-Fußballtraining für Alle von Martin Hasenpflug entnommen. Eine Raute (12 x 6 Meter) aufbauen. An jeder Position ein Spieler. Spieler A mit Ball.

Vier Top-Sprintübungen für das Fußballtraining

So oft es geht sollte man Sprintübungen ins Fußballtraining integrieren. Mindestens einmal in der Woche. Sprintübungen erhöhen die Trainingsintensivität, die Fokussierung auf den Fußball und machen die Beine der Spieler schneller. Sprintübungen sollten immer im aufgewärmten und erschöpfungsfreien Zustand absolviert werden. Also etwa im ersten Drittel der Trainingseinheit.

Kognitives Sprinttraining im Fußball

Zu jeder Trainingseinheit im Fußball gehören Sprints. Sie verbessern die (Antritts-)Schnelligkeit, erhöhen die Belastungsgrenze bei den Spielern, machen Spaß und fokussiert sie auf nachfolgende Trainingsinhalte. Die Sprintstrecken sollten idealerweise spielnahe Distanzen von 10-14 Metern betragen.

Trend 2020: Kognitives Aufwärmen im Fußballtraining

Ein aktueller Trend im Fußballtraining ist es, möglichst viele kognitive Stimulanzen einzubinden. Ein kognitives Training verbessert die Gehirnleistung. Das heißt z. B., man wird handlungsschneller, fokussierter, spielintelligenter, aber auch die Wahrnehmungsfähigkeit und Motorik verbessert sich. Man kann es jedoch auch übertreiben mit dem kognitiven Training. Für einen maximalen Trainingseffekt müssen die Trainingsformen körperlich belasten und einen Flow ermöglichen.

Aufwärmen mit Dribbling und Athletik (mit Video)

Die Übung ist dem Buch Profi-Fußballtraining für Alle von Martin Hasenpflug entnommen. Ein Quadrat (8 Meter) mit einer zentralen Stange aufbauen. Zwischen Feldecke und Stange 5–6 Hütchen legen. An die Außenseiten Material für athletische Aufgaben stellen. Die Spieler zur gleichen Zahl an den Feldecken aufteilen. Je Ecke ein Ball.

Schlaues Angreifen: Abwehrkette überwinden!

Gut verteidigen und effektiv angreifen. So kann man die Kernaufgaben einer Mannschaft zusammenfassen. Die Fähigkeiten fallen nicht vom Himmel. Sie müssen im Training erarbeitet werden. Die folgende Trainingseinheit, bestehend aus vier Trainingsformen, sollen eine Mannschaft befähigen, die letzte gegnerische Linie (Abwehrkette) zu überwinden.

Diagonales Passspiel | 4 Trainingsformen

Das diagonale Passspiel vereint gegenüber geraden Pässen einige Vorteile. So können Gegenspieler überspielt werden (Packing), ohne riskante Vertikalpässe zu spielen. Zusätzlich kann man sich so hervorragend aus Drucksituationen herausspielen. Voraussetzung ist natürlich immer das entsprechende Anbieten der Spieler ohne Ball.

Kopfball schon beim Aufwärmen trainieren

Der Kopfball gehört zu den wichtigsten Fußball-Techniken. Er entscheidet über eine erfolgreiche Standardsituation. Er eliminiert Flanken und Kick-and-Rush des Gegners und er bestimmt die Erfolgsquote im Angriffsspiel.

Tempofußball mit dem ersten Kontakt | 3 Trainingsformen

Nach einem Zuspiel muss ein Spieler sofort wissen, ob er unter Gegnerdruck steht oder nicht. Steht er unter Druck, muss er in der Lage sein den zugespielten Ball direkt weiterzuleiten. Dazu benötigt er eine gute Technik im Direktspiel (Passen). Hat der Angespielte dagegen freien Raum, dringt er mit seinem ersten Ballkontakt in diesen ein. Mit diesem ersten Kontakt muss der Spieler die volle Ballkontrolle erlangen und den Ball so mitnehmen, dass er mit dem zweiten Kontakt perfekt weiterspielen kann.